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Versauerung der Meere
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Als Versauerung der Meere wird die Abnahme des pH-Wertes des Meerwassers bezeichnet. Verursacht wird sie durch die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der ErdatmosphĂ€re.cite-ref-raven-u-a-2005-1-0[1]cite-ref-wbgu-2006-2-0[2] Der Vorgang zĂ€hlt neben der globalen ErwĂ€rmung zu den Hauptfolgen der menschlichen Emissionen von Kohlenstoffdioxid. WĂ€hrend Kohlenstoffdioxid in der ErdatmosphĂ€re physikalisch zu steigenden Temperaturen auf der Erde fĂŒhrt, wirkt es im Meerwasser chemisch, indem aus CO2 und Wasser KohlensĂ€ure gebildet wird. Das Meerwasser ist leicht basisch. Durch die „Versauerung“ wird es nicht sauer, sondern weniger basisch.

Die Folgen dieser sog. „Versauerung“ betreffen zunĂ€chst kalkskelettbildende Lebewesen, deren FĂ€higkeit, Exo- bzw. Endoskelette zu bilden, bei sinkendem pH-Wert nachlĂ€sst. Weil diese Arten oft die Basis der Nahrungsketten in den Ozeanen bilden, können sich daraus weitere schwerwiegende Konsequenzen fĂŒr die zahlreichen von ihnen abhĂ€ngigen Meeresbewohner und in der Folge auch fĂŒr die auf diese Tiere angewiesenen Menschen ergeben.

Im September 2025 wurde bekannt, dass mit der Ozeanversauerung bereits sieben von neun kritischen Belastungsgrenzen des Erdsystems ĂŒberschritten wurden.cite-ref-pik-potsdam20250924-3-0[3]

Contents

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pH-Wert des Ozeans

Der pH-Wert ist fĂŒr ideal verdĂŒnnte Lösungen definiert und daher auf das salzhaltige Meereswasser nicht direkt anwendbar. Um Durchschnittswerte fĂŒr Meereswasser angeben zu können, mĂŒssen darĂŒber hinaus Modelle angewendet werden, um ein chemisches Gleichgewicht des Ozeans zu simulieren. Hierzu werden derzeit drei verschiedene Modelle mit daraus folgenden Skalen angewendet, die um bis zu 0,12 Einheiten auseinander liegen. Durchschnittswerte können daher nur im Rahmen des zugrundeliegenden Modells verglichen werden.cite-ref-zeebe-wolf-gladrow-2001-5-0[5]cite-ref-6[6]

Das Meerwasser ist mit einem pH-Wert um 8 leicht basisch. Nach einer Zusammenfassung der britischen Royal Society weist das OberflĂ€chenwasser der Meere heute bis in eine Tiefe von 50 m typischerweise pH-Werte zwischen 7,9 und 8,25 auf, mit einem Durchschnittswert von 8,08.cite-ref-raven-u-a-2005-1-1[1] Die wichtigsten Ursachen fĂŒr die Schwankungen innerhalb dieses Bereichs sind die Temperatur des Wassers, der lokale Auftrieb von kohlenstoffdioxidreichem Tiefenwasser, sowie die biologische ProduktivitĂ€t, die dort, wo sie hoch ist, in Form von Meereslebewesen viel Kohlenstoffdioxid bindet und in tiefere Wasserschichten transportiert.

Eine Möglichkeit, frĂŒhere pH-Werte zu rekonstruieren, bietet die Analyse von Sedimenten. Aus der isotopischen Zusammensetzung von Borhydroxiden lĂ€sst sich bestimmen, dass der pH-Wert an der MeeresoberflĂ€che vor etwa 21 Millionen Jahren etwa 7,4 ± 0,2 betrug, bis er vor ungefĂ€hr 7,5 Millionen Jahren auf den Wert von 8,2 ± 0,2 stieg.cite-ref-spivack-u-a-1993-7-0[7] Da der pH-Wert der Meere ĂŒber den Henry-Koeffizienten direkt mit der Kohlenstoffdioxidkonzentration der AtmosphĂ€re gekoppelt ist, lassen sich so auch PalĂ€o-CO2-Konzentrationen bestimmen. Bis zum Beginn der ozeanischen Versauerung infolge der einsetzenden Industrialisierung im 18. Jahrhundert und des steigenden Kohlenstoffdioxidausstoßes blieb dieser Wert in etwa konstant.

Infolge des menschlichen Kohlenstoffdioxidausstoßes, der zu etwa einem Viertel von den Weltmeeren aufgenommen wird, stieg der SĂ€uregrad der Ozeane seit Beginn der Industrialisierung um knapp 30 % an (Stand 2016). Ohne Reduzierung der gegenwĂ€rtigen CO2-Emissionen wĂŒrde sich der SĂ€uregehalt der Weltmeere bis 2100 mehr als verdoppeln.cite-ref-8[8] Die Versauerung verlĂ€uft nach dem FĂŒnften Sachstandsbericht des IPCC schneller als alle Ă€hnlichen Versauerungen der vergangenen 65 Mio. Jahre, eventuell der vergangenen 300 Mio. Jahre.cite-ref-9[9] Einer 2005 erschienenen Studie der Stanford University zufolge, die einen vorindustriellen pH-Wert des oberflĂ€chennahen Meerwassers von durchschnittlich 8,25 annimmt, verringerte sich der pH-Wert durch die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid auf den damaligen Wert von durchschnittlich 8,14.cite-ref-jacobson-2005-10-0[10] Eine gemeinsame Übersicht aus den USA von der National Science Foundation (NSF), der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und dem United States Geological Survey (USGS) kommt zu dem Schluss, dass vor der Industrialisierung der durchschnittliche pH-Wert bei 8,16 lag, wĂ€hrend er heute 8,05 betrĂ€gt.cite-ref-nsf-noaa-usgs-2006-11-0[11] In beiden FĂ€llen wird die Versauerung auf die menschlichen Emissionen von Kohlenstoffdioxid zurĂŒckgefĂŒhrt und mit 0,11 pH-Einheiten beziffert.

Eine Versauerung erfolgt auch in KĂŒsten- oder SchiffsnĂ€he durch SĂ€ureeintrĂ€ge verursacht durch Schwefeloxide und Stickoxide (siehe Saurer Regen). Diese stammen vor allem aus der Nutzung fossiler Brennstoffe und aus der Landwirtschaft. Global tragen diese EintrĂ€ge kaum zur Versauerung der Meere bei.cite-ref-12[12]

Ozeane als Kohlenstoffsenke

Die Ozeane spielen im Kohlenstoffkreislauf der Erde als Kohlenstoffsenke eine wichtige Rolle, da 70 Prozent der ErdoberflÀche von Wasser bedeckt sind. In der gesamten HydrosphÀre sind schÀtzungsweise 38.000 Gigatonnen (Gt) Kohlenstoff gespeichert. Das Kohlenstoffdioxid gelangt aufgrund der Differenz im CO2-Partialdruck in den Ozean. Ein Gas strömt immer vom Bereich des höheren Partialdrucks (AtmosphÀre) in den Bereich des niedrigeren Drucks (Ozean). Kohlenstoffdioxid wird so lange im Meer gelöst, bis der Partialdruck in der AtmosphÀre und im Meer gleich ist. Umgekehrt entweicht es auch wieder, wenn der Druck in der AtmosphÀre geringer als im Meer ist. Die Temperatur eines Meeres beeinflusst ebenfalls die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid, da Wasser bei steigender Temperatur weniger Kohlenstoffdioxid aufnehmen kann.

Der aus der AtmosphĂ€re aufgenommene Kohlenstoff verteilt sich im Ozean innerhalb einiger weniger Jahre in der von der Sonne durchleuchteten Schicht des Meeres. Zwei Mechanismen sorgen dafĂŒr, dass es in noch grĂ¶ĂŸere Tiefen gelangt. Am wichtigsten ist die sogenannte physikalische Kohlenstoffpumpe: Kohlenstoffreiches OberflĂ€chenwasser kĂŒhlt sich in der Arktis ab, wird schwerer und sinkt ab, dann wird das kohlenstoffreiche Wasser ĂŒber die kalte Tiefenströmung des globalen Förderbandes weitrĂ€umig in den Tiefen der Ozeane verteilt. Weniger wichtig, aber dennoch nicht unbedeutend ist die sogenannte biologische Kohlenstoffpumpe, bei der Kohlenstoff als Meeresschnee (biogener Teilchenregen) in tiefere Regionen absinkt. Es dauert hunderte bis tausende von Jahren, bis das aus der AtmosphĂ€re aufgenommene anthropogene CO2 von den Ozeanen in die tiefsten Wasserschichten vorgedrungen und verteilt ist. Heute ist es bis in eine Wassertiefe von durchschnittlich 1000 m nachweisbar.cite-ref-wbgu-2006-2-1[2] Bei Seamounts, an den KontinentalhĂ€ngen und in Flachmeeren (zum Beispiel in Teilen des Weddell-Meeres)cite-ref-hoppema-2004-13-0[13] kann das anthropogene CO2 bereits bis zum Meeresboden gelangen.

Die gestiegene Menge von Kohlenstoffdioxid in der ErdatmosphĂ€re hat in den vergangenen 200 Jahren dazu gefĂŒhrt, dass 118 ± 19 Gt Kohlenstoff oder 27 % bis 34 % der anthropogenen CO2-Emissionen von den Ozeanen aufgenommen wurden.cite-ref-sabine-u-a-2004-14-0[14] Im Jahr 2006 gelangten weltweit 36,3 Gt von Menschen zusĂ€tzlich produziertes CO2 oder ca. 9,9 Gt Kohlenstoff in die AtmosphĂ€re.cite-ref-canadell-u-a-2007-15-0[15] Inklusive der natĂŒrlichen Quellen nimmt die HydrosphĂ€re gegenwĂ€rtig ungefĂ€hr 92 Gt des atmosphĂ€rischen Kohlenstoffs pro Jahr auf. Etwa 90 Gt davon werden von den Weltmeeren wieder abgegeben und 2 ± 1 Gt werden gespeichert.cite-ref-wbgu-2006-2-2[2] Eine im Jahr 2003 erschienene Studie schĂ€tzt die Aufnahme von Kohlenstoff etwas genauer im Zeitraum 1980–1989 auf 1,6 ± 0,4 Gt und zwischen 1990 und 1999 auf 2,0 ± 0,4 Gt pro Jahr.cite-ref-mcneil-u-a-2003-16-0[16]

Chemischer Prozess der Versauerung

Kohlenstoffdioxid aus der Luft kann sich im Meerwasser lösen und liegt dann grĂ¶ĂŸtenteils in Form verschiedener anorganischer Verbindungen vor, deren relatives VerhĂ€ltnis den pH-Wert der Ozeane reflektiert. Anorganischer Kohlenstoff findet sich im Ozean zu ca. 1 % in KohlensĂ€ure und Kohlenstoffdioxid, zu ca. 91 % in Hydrogencarbonat-Ionen (HCO3−) und zu ca. 8 % in Carbonat-Ionen (CO32−). Im Wasser gelöstes Kohlenstoffdioxid steht ĂŒber die folgenden Reaktionsgleichungen mit Hydrogencarbonat, Carbonat und Oxoniumionen (Hydroniumionen) im Gleichgewicht:

C O 2 + 2 H 2 O ⇌ ⇌ H 3 O + + H C O 3 − − {\displaystyle \mathrm {CO_{2}+2\ H_{2}O\ \rightleftharpoons \ H_{3}O^{+}+HCO_{3}^{-}} }
H C O 3 − − + H 2 O ⇌ ⇌ C O 3 2 − − + H 3 O + {\displaystyle \mathrm {HCO_{3}^{-}+H_{2}O\ \rightleftharpoons \ CO_{3}^{2-}+H_{3}O^{+}} }

Die in diesem Prozess entstehenden Oxoniumionen (H3O+) bewirken den sinkenden pH-Wert, der als negativer dekadischer Logarithmus der Stoffmengenkonzentration (genauer: der AktivitÀt) von Oxoniumionen definiert ist.

Der Versauerung durch gelöstes CO2 wirkt die Anwesenheit von Calciumcarbonat (CaCO3) entgegen, das mit Hydrogencarbonat- und Carbonat-Ionen als chemisches Puffersystem (→ Pufferlösung) wirkt und so Protonen bindet:

C a C O 3 ⇌ ⇌ C a 2 + + C O 3 2 − − {\displaystyle \mathrm {CaCO} _{3}\rightleftharpoons \mathrm {Ca} ^{2+}+\mathrm {CO} _{3}^{2-}}

H + + C O 3 2 − − ⇌ ⇌ H C O 3 − − {\displaystyle \mathrm {H^{+}+CO_{3}^{2-}\rightleftharpoons HCO_{3}^{-}} }

Wie alle Carbonate der Erdalkalimetalle ist Calciumcarbonat in Wasser nur schwer löslich. Das Calciumcarbonat im Meerwasser stammt im Wesentlichen aus zwei Quellen, nĂ€mlich Sedimenten am Meeresboden und dem Eintrag durch Zufluss von SĂŒĂŸwasser. In Letzteres gelangt Carbonat durch Verwitterung kalkhaltiger Gesteine. Damit das Sediment zur Neutralisierung der Versauerung beitragen kann, muss das darin enthaltene Calciumcarbonat aufgelöst und durch Zirkulation vom Meeresboden in höhere Wasserschichten getragen werden. Wird in Modellrechnungen der verwitterungsbedingte Eintrag als konstant (mit 0,145 Gt pro Jahr Kohlenstoff in Form von Carbonat) angenommen, so wĂŒrde die Versauerung der Meere innerhalb einiger hundert Jahre zu einer Umkehr der Sedimentbildungsrate fĂŒhren. Erst in einem Zeitraum von ca. 8000 Jahren könnte der verwitterungsbedingte Eintrag von Calciumcarbonat diesen Effekt wieder ausgleichen.cite-ref-archer-u-a-1998-17-0[17]

Bedeutende Mengen von Calciumcarbonat im Sediment entstehen durch Calcit-bildendes Plankton, besonders von Globigerinen (eine Gruppe der Foraminiferen), Coccolithophoriden (eine Gruppe der Kalkalgen) und Pteropoden. Kleinere Mengen werden beispielsweise in Korallenriffen gebildet. Plankton kann sich am Grunde des Meeres in Form eines carbonatreichen, biogenen Sediments (Kalkschlamm) ablagern, wenn die Wassertiefe nicht zu groß ist. Werden hingegen die Calcit- und Aragonit-Kompensationstiefen fĂŒr die Calciumcarbonate Calcit und Aragonit ĂŒberschritten, dann lösen sie sich vollstĂ€ndig auf. Diese Kompensationstiefen wandern im Zuge der Versauerung nach oben, und so gehen große Mengen von Kalkstein am Meeresgrund in Lösung. FĂŒr Aragonit konnte im Atlantik bereits ein Anstieg seit der Industrialisierung um 400 m auf heute 2500 m ermittelt werden. Bis 2050 wird eine weitergehende Erhöhung um dann 700 m erwartet.cite-ref-tanhua-u-a-2007-18-0[18]cite-ref-19[19] 300 bis 800 m oberhalb der Calcit-Kompensationstiefe befindet sich die Lysokline, der Bereich, in dem der Auflösungsprozess beginnt. Auch in weniger tiefen Gebieten können folglich feste Carbonate wie in Calciumcarbonat zusĂ€tzlich gelöst werden, bis die Lösung wieder mit Carbonat-Ionen gesĂ€ttigt ist. Die Reaktionsgleichung fĂŒr die Kalklösung lautet:cite-ref-feely-u-a-2004-20-0[20]

C O 2 + C a C O 3 + H 2 O ⇌ ⇌ 2 H C O 3 − − + C a 2 + {\displaystyle \mathrm {CO_{2}+CaCO_{3}+H_{2}O\rightleftharpoons 2\ HCO_{3}^{-}+Ca^{2+}} }

Folgen fĂŒr Meereslebewesen und das Ökosystem Ozean

Bei marinen Lebewesen, die dem Meerwasser mit erhöhtem CO2-Gehalt ausgesetzt sind, spielt sich ein Prozess ab, der der Lösung von CO2 im Ozean sehr Ă€hnlich ist. CO2 kann als Gas ungehindert durch Zellmembranen wandern und verĂ€ndert so den pH-Wert der Körperzellen und des Blutes bzw. der HĂ€molymphe. Die VerĂ€nderung des natĂŒrlichen SĂ€ure-Base-Haushalts muss vom Organismus kompensiert werden, was manchen Tierarten besser und anderen schlechter gelingt. Eine dauerhafte Verschiebung der SĂ€ure-Base-Parameter innerhalb eines Organismus kann das Wachstum oder die FortpflanzungsfĂ€higkeit beeintrĂ€chtigen und so im schlimmsten Fall das Überleben einer Art gefĂ€hrden.cite-ref-21[21] In der erdgeschichtlichen Vergangenheit fĂŒhrten Versauerungsereignisse, die weniger stark ausgeprĂ€gt waren als die heutige menschengemachte Versauerung, mehrfach zu schweren RĂŒckgĂ€ngen der biologischen Vielfalt bzw. Massenaussterben.cite-ref-22[22]

SchÀden an Korallen

Die Lösung von Kohlenstoffdioxid bremst zwar die globale ErwĂ€rmung; die daraus folgende langsame Versauerung der Ozeane kann aber unter anderem Tieren mit einem Schutzmantel aus Calciumcarbonat (Kalk) schwer schaden.cite-ref-orr-u-a-2005-23-0[23]cite-ref-nsf-noaa-usgs-2006-11-1[11]cite-ref-feely-u-a-2004-20-1[20] Wie oben beschrieben, verschiebt sich das chemische Gleichgewicht der Ozeane zu Lasten der Carbonat-Ionen. Deren Verbindung mit Calcium im Meerwasser zu Calciumcarbonat ist jedoch von vitaler Bedeutung fĂŒr Kalkschalen bildende Meereslebewesen. Ein saurer werdender Ozean behindert die Biomineralisation von Steinkorallen sowie von Kleinstlebewesen wie winzigen Meeresschnecken und Zooplankton, obwohl einige dieser Lebewesen den pH-Wert des Wassers gezielt erhöhen, indem sie die gelöste Menge an Kohlenstoffdioxid bei der Erzeugung der Kalkkristalle in den eigenen Zellen verringern.cite-ref-24[24]

Steinkorallen produzieren Aragonit, die neben Calcit am hĂ€ufigsten vorkommende Kalkform im Meer. Aragonit ist eine besonders leicht durch KohlensĂ€ure lösbare Form von Kalk, was das Risiko fĂŒr die Korallen durch saurer werdende Ozeane erhöht.cite-ref-doi10-1038-s41558-019-0418-8-25-0[25] Bei einem Experiment an der israelischen Bar-Ilan-UniversitĂ€t wurden Steinkorallen kĂŒnstlich angesĂ€uertem Wasser mit einem pH-Wert von 7,3 bis 7,6 ausgesetzt. Dies sind Werte, die einige Wissenschaftler in wenigen Jahrhunderten fĂŒr möglich halten, wenn sich die CO2-Konzentration in der ErdatmosphĂ€re etwa verfĂŒnffacht.cite-ref-caldeira-wickett-2003-26-0[26] Nach einem Monat in dem saureren Wasser begannen sich die Steinkorallenpolypen von ihrem Koralliten abzulösen, und in der Folge verschwand letzteres vollstĂ€ndig. Überraschend fĂŒr die Forscher war, dass die Polypen der Steinkorallen ĂŒberlebten. Als nach 12 Monaten der pH-Wert wieder auf 8,0–8,3 angehoben wurde, begannen die Polypen erneut mit der Kalkbildung. Dieses Ergebnis könnte erklĂ€ren, warum die Steinkorallen trotz frĂŒherer Epochen mit einem fĂŒr sie ungĂŒnstigeren pH-Wert des Meerwassers ĂŒberlebt haben. Trotz dieses Befundes sprachen die Forscher lediglich von einem möglichen „Refugium“ der Steinkorallen und betonten die schwerwiegenden Folgen der Entkalkung auf die betroffenen Ökosysteme.cite-ref-27[27] Ein negativer Effekt der Versauerung auf das Wachstum wurde fĂŒr Steinkorallen der Gattung Lophelia pertusa nachgewiesen, die in der freien Natur in Tiefen von 60 m bis 2100 m vorkommen. In einem Experiment verringerte sich die Kalzifizierungsrate dieser Kaltwasserkorallen bei einem um 0,15 und 0,3 Einheiten reduzierten pH-Wert um 30 % beziehungsweise 56 %.cite-ref-28[28]

Auch weitere fĂŒr die Riffbildung bedeutende Lebewesen leiden offenbar unter der Versauerung. In einem siebenwöchigen Experiment wurden Rotalgen aus der Familie der Corallinaceae, die eine wichtige Rolle beim Aufbau von Korallenriffen spielen, kĂŒnstlich angesĂ€uertem Meerwasser ausgesetzt. GegenĂŒber der Vergleichsgruppe sank bei den Algen im saureren Wasser die Reproduktionsrate und das Wachstum stark. Unter den Bedingungen eines weiter sinkenden pH-Wertes in den Ozeanen bedeutet dies wahrscheinlich erhebliche Folgen fĂŒr betroffene Korallenriffe.cite-ref-29[29]

Weitere Meereslebewesen

Die Zwischenstaatliche SachverstĂ€ndigengruppe ĂŒber KlimaĂ€nderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) gibt 2007 im Vierten Sachstandsbericht eine wissenschaftliche „mittlere Sicherheit“ fĂŒr negative Konsequenzen aus den saurer werdenden Weltmeeren fĂŒr Kalkschalen bildende Organismen und von ihnen abhĂ€ngige Spezies an.cite-ref-ipcc-2007-31-0[31] In einer an der Kyoto University durchgefĂŒhrten Untersuchung wuchsen Seeigel in kĂŒnstlich angesĂ€uertem Wasser deutlich langsamer, im Vergleich zu einer unter normalen Bedingungen gehaltenen Kontrollgruppe, oder verloren an Gewicht. Sie waren weniger fruchtbar und ihre Embryonen nahmen deutlich langsamer an GrĂ¶ĂŸe und Gewicht zu.cite-ref-32[32] Bei Seeigeln der Art Heliocidaris erythrogramma, die in den GewĂ€ssern SĂŒdaustraliens heimisch sind, fĂŒhrte ein experimentell um 0,4 Einheiten auf 7,7 gesenkter pH-Wert zu einer vermutlich reduzierten FortpflanzungsfĂ€higkeit, festgestellt an der deutlich verminderten Geschwindigkeit und Beweglichkeit der Spermien. Dies könnte die Zahl von Nachkommen um ein Viertel senken.cite-ref-33[33]

Die Kalzifizierungsrate von Miesmuscheln könnte bis Ende des 21. Jahrhunderts um 25 % und die der Pazifischen Felsenauster um 10 % abnehmen. Auf diese Werte kamen Wissenschaftler, indem sie einem bestimmten Szenario des IPCC folgten, das bis 2100 eine atmosphĂ€rische CO2-Konzentration von ca. 740 ppm vorsieht. Oberhalb eines Grenzwertes von 1.800 ppm beginnt sich die Muschelschale sogar aufzulösen, wodurch die Artenvielfalt an KĂŒsten allgemein gefĂ€hrdet ist und auch erhebliche wirtschaftliche SchĂ€den drohen.cite-ref-34[34]

Die ozeanische Nahrungskette basiert auf Plankton. Besonders Kalkalgen (so genannten Haptophyta) sind auf die Bildung einer Kalkschale angewiesen, um zu ĂŒberleben. Wenn dies durch die Versauerung nicht mehr möglich ist, wĂ€ren damit möglicherweise weitreichende Konsequenzen fĂŒr die Nahrungskette der Ozeane verbunden.cite-ref-riebesell-u-a-2000-35-0[35] Eine 2004 erschienene Studie des ehemaligen Leibniz-Institut fĂŒr Meereswissenschaften weist auf die zahlreichen komplexen Effekte hin, die ein niedrigerer pH-Wert auf Plankton haben kann, darunter auf die schlechtere Ausgangslage fĂŒr kalkbildende tierische Organismen verglichen mit Phytoplankton (Schwebalgen). Zugleich wird der unsichere Forschungsstand betont, der momentan keine weitreichenden Vorhersagen ĂŒber die Entwicklung ganzer Ökosysteme zulĂ€sst.cite-ref-36[36] Eine abnehmende Kalzifierungsrate konnte bei Foraminiferen der Ordnung Globigerinida im SĂŒdlichen Ozean festgestellt werden. Die einzelligen Foraminiferen sind fĂŒr ein Viertel bis die HĂ€lfte des gesamten ozeanischen Kohlenstoffflusses verantwortlich. In den Untersuchungen wurde fĂŒr die Foraminifere Globigerina bulloides ein um 30 bis 35 % verringertes Gewicht der Kalkschale im Vergleich zu abgestorbenen, aus Sedimenten geborgenen Exemplaren festgestellt. Die Folgen eines weiter abnehmenden pH-Wertes gelten als ungewiss.cite-ref-moy-u-a-2009-37-0[37]

Nicht fĂŒr alle Meereslebewesen bedeutet die Versauerung eine EinschrĂ€nkung ihres Lebensraumes. ZunĂ€chst fĂŒhrt die gestiegene Menge von Kohlenstoffdioxid im Meer unter anderem zu einer besseren Kohlenstoffdioxid-DĂŒngung der Meerespflanzen. Da der Effekt sich bei verschiedenen Pflanzen unterschiedlich auswirkt und mit der steigenden Wassertemperatur sowie dem abnehmenden pH-Wert verbunden ist, kann sich wiederum die Artenzusammensetzung Ă€ndern.cite-ref-wbgu-2006-2-3[2] Bei einigen Spezies wurden ĂŒberraschende Reaktionen auf die abnehmende AlkalitĂ€t der Meere festgestellt. FĂŒr die Kalkalgenart Emiliania huxleyi zeigte eine Studie paradoxerweise eine mögliche Verdoppelung ihrer Kalzifizierungs- und Photosynthese-Rate, gemessen an pH-Werten wie sie bei einem atmosphĂ€rischen CO2-Gehalt von 750 ppm in den Ozeanen erwartet werden. Gleichzeitig wird eine deutlich abnehmende Wachstumsrate erwartet. E. huxleyi hĂ€lt einen Anteil von beinahe 50 Prozent an der biologischen Kohlenstoffpumpe der Meere und leistet ein Drittel der meeresgebundenen Produktion von Calciumcarbonat, ist also eine SchlĂŒsselspezies im Ökosystem. Infolge des bereits um 0,1 Einheiten gefallenen pH-Wertes an der MeeresoberflĂ€che habe das durchschnittliche Gewicht dieser Kalkalgen im Verlauf der vergangenen 220 Jahre um 40 % zugenommen.cite-ref-38[38] Eine weitere Untersuchung ergab fĂŒr Schlangensterne der Art Amphiura filiformis eine erhöhte Kalzifizierungsrate unter saureren WasserverhĂ€ltnissen, mittels derer die Schlangensterne die widrigeren Bedingungen kompensieren. Diese Anpassung geht allerdings mit abnehmender Muskelmasse einher, eine auf lange Sicht wahrscheinlich nicht nachhaltige Strategie.cite-ref-wood-u-a-2008-39-0[39]

Eine 2005 veröffentlichte Studie zum Einfluss eines niedrigeren pH-Wertes auf grĂ¶ĂŸere Meerestiere ergab, dass beispielsweise der Laich und die Larven geschĂ€digt werden können. Die Versuche wurden allerdings bei sehr viel niedrigeren pH-Werten unternommen, als in naher Zukunft zu erwarten ist. Sie sind deshalb wenig aussagekrĂ€ftig.cite-ref-raven-u-a-2005-1-2[1]

Auswirkungen auf Fische

Eine Auswirkung von erhöhtem CO2 auf Verhaltensmuster von Fischen konnte wissenschaftlich bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.cite-ref-40[40]

In einer Studie an Puffotter-Katzenhaien konnte nachgewiesen werden, dass sich die zunehmende Versauerung der Meere negativ auf die Schuppenstrukturen von Haien auswirken könnte.cite-ref-doi10-1038-s41598-019-54795-7-41-0[41]cite-ref-42[42]

Aktuelle und zukĂŒnftige Entwicklung

Siehe auch

:

Kohlenstoffzyklus#HydrosphÀre 2

Aufgrund der je nach Temperatur unterschiedlichen Löslichkeit ist die Versauerung der Meere in den Polregionen am höchsten, da kaltes Wasser mehr Kohlenstoffdioxid lösen kann als warmes Wasser (siehe hierzu: TemperaturabhĂ€ngigkeit der Henry-Konstante).cite-ref-43[43] Auch regional und saisonal kann der pH-Wert Schwankungen unterliegen, zum Beispiel durch Änderungen von Meeresströmungen oder biogeochemische Prozesse.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45] Diese EinflĂŒsse mĂŒssen von dem durch Treibhausgas­emissionen verursachten Trend einzelner Messreihen getrennt werden. Bei einer detaillierten, ĂŒber acht Jahre laufenden Untersuchung vor der US-amerikanischen Tatoosh Island, nahe der Olympic-Halbinsel im Staat Washington gelegen, schwankte der örtliche pH-Wert im Tages- wie auch im Jahresverlauf deutlich stĂ€rker, als zuvor angenommen, und zwar um bis zu einer pH-Einheit innerhalb eines Jahres sowie um 1,5 Einheiten im Untersuchungszeitraum 2000–2007. Parallel nahm der pH-Wert insgesamt signifikant ab, und zwar mit durchschnittlich −0,045 Einheiten pro Jahr deutlich schneller als von Modellen berechnet. Auf die Biologie vor Ort hatte diese Reduktionen einen erkennbaren Effekt. Die Kalifornische Muschel, Miesmuscheln und Entenmuscheln nahmen in der Folge ab, wĂ€hrend verschiedene Seepocken sowie einige Algenarten zunahmen.cite-ref-wootton-u-a-2008-46-0[46]

Ohne den Senkeneffekt der Meere lĂ€ge die atmosphĂ€rische Konzentration von Kohlenstoffdioxid heute um 55 ppm höher, also bei wenigstens 466 ppm statt bei aktuell 411 ppm.cite-ref-47[47] Über den Zeitraum von Jahrhunderten gerechnet sollen die Ozeane in der Lage sein, zwischen 65 und 92 % der anthropogenen CO2-Emissionen aufzunehmen. PhĂ€nomene wie ein zunehmender Revelle-Faktor sorgen jedoch dafĂŒr, dass mit steigenden Temperaturen und wachsendem atmosphĂ€rischem CO2-Anteil die AufnahmefĂ€higkeit der Meere fĂŒr Kohlenstoff sinkt.cite-ref-sabine-u-a-2004-14-1[14] Bis 2100 dĂŒrfte sich entsprechend die AufnahmekapazitĂ€t des Wassers fĂŒr CO2 um etwa 7–10 % verringern.cite-ref-plattner-u-a-2001-48-0[48] Die ErwĂ€rmung des Meerwassers fĂŒhrt ebenfalls zu einer verringerten Kohlenstoffdioxid-Aufnahme, bis Ende des 21. Jahrhunderts wahrscheinlich um 9–14 %.cite-ref-greenblatt-sarmiento-2004-49-0[49]

Insgesamt dĂŒrfte die SenkenfĂ€higkeit der Meere Modellrechnungen zufolge bis zum Ende des 21. Jahrhunderts um ca. 5–16 % abnehmen.cite-ref-plattner-u-a-2001-48-1[48] Es gibt Hinweise darauf, dass dieser Prozess möglicherweise bereits eingesetzt hat. Relativ zur theoretisch erwarteten Aufnahme hat der SĂŒdliche Ozean zwischen 1981 und 2004 anscheinend 0,08 Gt Kohlenstoff pro Jahr zu wenig aufgenommen.cite-ref-le-qu-r-u-a-2007-50-0[50] Dies ist besonders bedeutend, da die Meere sĂŒdlich von 30° S (der SĂŒdliche Ozean liegt sĂŒdlich von 60° S) zwischen einem Drittel und der HĂ€lfte des von Ozeanen weltweit gebundenen Kohlenstoffdioxids aufnehmen.cite-ref-orr-u-a-2001-51-0[51] Im Nordatlantik schwĂ€chte sich die AufnahmekapazitĂ€t nicht nur theoretisch ab, sondern sie reduzierte sich faktisch zwischen 1994–1995 und 2002–2005 um ĂŒber 50 % oder um ungefĂ€hr 0,24 Gt Kohlenstoff.cite-ref-schuster-watson-2007-52-0[52] Dies deutet auf eine deutlich gesunkene PufferkapazitĂ€t des Meeres fĂŒr atmosphĂ€risches Kohlenstoffdioxid hin.cite-ref-thomas-u-a-2007-53-0[53] In beiden FĂ€llen sind vermutlich verĂ€nderte Winde beziehungsweise abnehmende Durchmischung von OberflĂ€chen- und Tiefenwasser mit ursĂ€chlich fĂŒr den RĂŒckgang.

Bei einer Verdoppelung der atmosphĂ€rischen CO2-Konzentration im Vergleich zum vorindustriellen Level von 280 ppm (parts per million, Teile pro Million) wird mit einer weiteren Absenkung des pH-Wertes auf 7,91 gerechnet, bei einer Verdreifachung auf 7,76cite-ref-nsf-noaa-usgs-2006-11-2[11] oder um ungefĂ€hr 0,5 Punkte.cite-ref-raven-u-a-2005-1-3[1] Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird damit ein so niedriger pH-Wert in den Ozeanen erwartet, wie er seit wenigstens 650.000 Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Wird der Zeitraum der SchĂ€tzung um einige Jahrhunderte in die Zukunft erweitert, scheint eine Absenkung des pH-Werts um bis zu 0,7 Punkte möglich. Dieses Worst-Case-Szenario setzt voraus, dass der grĂ¶ĂŸte Teil der noch vorhandenen fossilen Brennstoffe verbraucht wird einschließlich der nicht wirtschaftlich nutzbaren Streuvorkommen. Dies wĂ€re wahrscheinlich eine stĂ€rkere Versauerung als jemals zuvor in den vergangenen 300 Millionen Jahren, mit der möglichen Ausnahme seltener und extremer Katastrophenereignisse.cite-ref-caldeira-wickett-2003-26-1[26] Ein solcher hypothetischer Zustand wĂ€re im Rahmen menschlicher Zeitskalen kaum reversibel; es wĂŒrde wenigstens mehrere zehntausend Jahre dauern, bis auf natĂŒrlichem Weg der vorindustrielle pH-Wert wieder erreicht wĂŒrde, wenn ĂŒberhaupt.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]

Im September 2025 wurde bekannt, dass mit der Ozeanversauerung bereits sieben von neun kritischen Belastungsgrenzen des Erdsystems ĂŒberschritten wurden.cite-ref-pik-potsdam20250924-3-1[3]

Ozeanversauerung und Massenaussterbe-Ereignisse in der Erdgeschichte

Drei der fĂŒnf großen Massenaussterben im Phanerozoikum waren mit einem schnellen Anstieg der atmosphĂ€rischen Kohlenstoffdioxid-Konzentration verbunden, die wahrscheinlich auf dem intensiven Vulkanismus Magmatischer Großprovinzen in Kombination mit der thermischen Dissoziation von Methanhydrat beruhten.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] Die geowissenschaftliche Forschung konzentrierte sich zunĂ€chst auf die Folgen von möglichen klimatischen Auswirkungen auf die BiodiversitĂ€t,cite-ref-58[58] bis eine Studie im Jahr 2004 auf den Zusammenhang des Massenaussterbens am Ende der Trias mit einer reduzierten KalksĂ€ttigung in den Ozeanen als Folge stark erhöhter vulkanogener CO2-Konzentrationen hinwies.cite-ref-0-59-0[59] Das Massenaussterben an der Trias-Jura-Grenze gilt als gut dokumentiertes Beispiel eines marinen Aussterbe-Ereignisses aufgrund von Ozeanversauerung, da vulkanische AktivitĂ€ten, Änderungen im Kohlenstoff-IsotopenverhĂ€ltnis, Abnahme von Karbonatsedimentation und marines Artensterben in der stratigraphischen Abfolge prĂ€zise zusammenfallencite-ref-0-59-1[59]cite-ref-1-60-0[60]cite-ref-61[61]cite-ref-62[62]cite-ref-63[63] und zudem die erwartete SelektivitĂ€t im Aussterbemuster auftrat, das vor allem Arten mit dicken aragonitischen Skeletten betraf.cite-ref-0-59-2[59]cite-ref-1-60-1[60]cite-ref-64[64] Neben dem endtriassischen Massenaussterben wird Ozeanversauerung auch als Ursache des marinen Aussterbens am Ende des Permcite-ref-65[65]cite-ref-66[66] und an der Kreide-PalĂ€ogen-Grenzecite-ref-67[67] diskutiert.

WeiterfĂŒhrende Artikel

‱ United Nations Environment Programme-Global Resource Information Database (UNEP/GRID) (Netzwerk des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, globale Karten und Graphiken zu Treibhausgasen und Klima)
‱ BIOACID deutscher Forschungsverbund zum Thema Ozeanversauerung

Publikationen

‱ Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung: Ozeanversauerung: Das andere Kohlendioxidproblem, Juni 2016

Weblinks

‱ FONA-Podcast Ozeanversauerung - eine Bedrohung fĂŒr das Leben im Meer, mit Ulf Riebesell (GEOMAR) und Thorsten Dittmar (UniversitĂ€t Oldenburg), Juli 2016
‱ Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung, bmbf.de: Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane
‱ Ozean der Zukunft: Ozeanversauerung: Fakten
‱ BIOACID-Programm des Bundesforschungsministeriums/GEOMAR I Helmholtz-Zentrum fĂŒr Ozeanforschung Kiel: HĂ€ufig gestellte Fragen: Die wichtigsten Fakten zur Ozeanversauerung. 2010.
‱ Max-Planck-Gesellschaft/Tim Schröder: Luft gibt dem Ozean Saures. (PDF; 2,6 MB) MaxPlanckForschung 2/2013, S. 18–23

Englisch:

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‱ The Ocean Acidification Network
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‱ European Project of Ocean Acidification (EPOCA)
‱ Woods Hole Oceanographic Institution: Ocean Acidification.

Einzelnachweise

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